Unser Buch

Seit August 2021 werden afghanische Frauen systematisch aus dem öffentlichen Leben verdrängt, entrechtet und zum Schweigen gebracht. Unser neues Buch macht ihre Stimmen öffentlich: Über 1,5 Jahre haben Ahmad Hamid Wahidy und Julia Augustin die Lebensgeschichten und Gedichte von Frauen wie Oliya, Soraya und Nurana gesammelt, übersetzt und dokumentiert.

Bestellt „Vergesst uns nicht! – Geschichten aus Afghanistan“ (Julia Augustin, Ahmad Hamid Wahidy, 2026, EUR 9,99) — und unterstützt mit dem Erlös unsere Projekte für und mit Frauen in Afghanistan.

Alternative Bestellmöglichkeiten: Hugendubel, Amazon und Thalia.

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Vergesst uns nicht! – Geschichten aus Afghanistan

von Julia Augustin und Ahmad Hamid Wahidy

Produktbild: Vergesst uns nicht! - Geschichten aus Afghanistan | Julia Augustin, Ahmad Hamid Wahidy

Eine Frau, mit einer hellblauen Burka bekleidet, durchbricht in einer schwarzen Nacht die Mauern ihres Gefängnis und streckt ihre nackte Hand durch die Scherben und Fesseln fordernd nach der Welt aus.

Freiheit – seit August 2021 gleicht sie für afghanische Frauen einem Traum. Dieses Bild einer afghanischen Künstlerin der bundesweiten Ausstellung „Hope in Darkness“ ziert das Titelbild des kürzlich erschienenen Buches „Vergesst uns nicht! – Geschichten aus Afghanistan“ vom Soziologen, Sozialarbeiter und Forscher Ahmad Hamid Wahidy und der Ärztin und Schriftstellerin Julia Augustin.
Über eineinhalb Jahre haben sie die Lebensgeschichten und Gedichte von Oliya, Soraya, Nurana und vielen anderen afghanischen Frauen in Afghanistan, im Exil und in Deutschland mithilfe der Vereine FIDA e.V., afghanischer Frauenverein in Berlin MAH e.V. und dem Patenschaftsnetzwerk Ortskräfte e.V. übersetzt und gesammelt, aus Interviews und Fragebögen rekonstruiert, um ihre Stimmen weiterleben zu lassen.

Denn Frauen in Afghanistan wurden seit August 2021 schrittweise aus dem öffentlichen Leben verbannt, dürfen nicht mehr arbeiten oder studieren, eine Schule besuchen, sich ohne männliche Begleitung bewegen, in der Öffentlichkeit laut sprechen, müssen ihren Körper komplett verhüllen, erleben täglich häusliche bzw. sexualisierte Gewalt, werden zwangsverheiratet.

Aber ihre Stimmen sind nicht verstummt. Sie fordern ihre Menschenrechte zurück. Sie fordern ihr Recht auf Bildung, Arbeit, freies und selbstbestimmtes Leben mit einer Zukunft. Sie fordern ein Ende der Gewalt. Sie fordern von Menschenrechtsorganisationen, Bildungseinrichtungen, der Bundesregierung, der EU und der internationalen Gemeinschaft Unterstützung, ein Handeln statt nur Worte der Verurteilung und Zusehen. Ihre Hoffnung auf Freiheit lebt weiter – auch in dem größten Frauengefängnis der Welt, in Afghanistan, und in einer Zeit zunehmenden Rassismus weltweit.

Das Honorar des Buches erhält der Verein FIDA e.V., um Projekte wie die Ausstellung „Hope in Darkness“ weiterhin zu finanzieren.

Und so sind es stumme Worte einer Frau in Burka in einer schwarzen Nacht oder vielleicht schon für Frauen Tag in Afghanistan, fordernd und mahnend an die Welt gerichtet:

Hört unsere Stimmen!

Vergesst nicht unser Schicksal!

Vergesst uns nicht!

Alternative Bestellmöglichkeiten: Hugendubel, Amazon und Thalia.